wf_w8.jpg
Koproduktionen

Folgende Inszenierungen sind seit 2006 in Koproduktion mit dem Westflügel entstanden:

 

Spleen. Charles Baudelaire: Gedichte in Prosa

Die Coproduktion des Figurentheaters Wilde & Vogel mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und dem Lindenfels Westflügel Leipzig ist 2006 im Westflügel entstanden. Basis der Inszenierung ist Charles Baudelaires Spätwerk, seine Gedichte in Prosa "Der Spleen von Paris". Dichte Miniaturen, oft zu wenigen Zeilen komprimierte Szenen oder scheinbar flüchtig hingeworfene Gedankengänge beschwören die Epoche des „Untergangs der romantischen Sonne“. In ihnen widerspiegeln sich Splitter gescheiterter Utopien angesichts politischer Restauration im vorvorigen Jahrhundert: ein erstaunlich zeitgemäßes Panoptikum. Die manchmal düster-bestialische, manchmal heiter-melancholische Atmosphäre des Baudelaireschen Kosmos spielt mit dem Menschen an der Schwelle zur Moderne: zwischen apathischer Lebensgier und erotisierter Todessehnsucht, zwischen Sehnsucht nach Unendlichkeit und brutaler Belanglosigkeit, im Tragischen meist lapidar, im Komischen immer subtil. Die offene Spielweise dieser Inszenierung - die der Spieler mit Figuren und Musikinstrumenten auf der Bühne, sowie mit dem Textmaterial, eingesprochen von Kindern und Jugendlichen - zielt auf eine kaleidoskopische Betrachtung des Zuschauers. Eine eigene Magie entsteht in der Imagination zwischen Akteuren, Material und Publikum, eine Folge von Bildern, die den Blick Baudelaires kontrapunktiert und sucht, ihn für eine Wahrnehmung von heute zu öffnen.

Regie: Hendrik Mannes / Spiel & Ausstattung: Michael Vogel / Live-Musik: Charlotte Wilde Preis für herausragende künstlerische Leistung beim Stuttgarter Theaterpreis 2007 / Grand Prix und Young Critics Award beim International Festival of Puppetry Art, Bielsko-Bia!a (PL) 2008

 

Lear

Die Coproduktion des Figurentheaters Wilde & Vogel mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und dem Lindenfels Westflügel Leipzig ist 2007 im Westflügel entstanden. Shakespeares über die Jahrhunderte gealtertes Fossil König Lear kriecht aus seinem Loch und will, dass seine Geschichte erneut gespielt wird. Auslöser der Geschichte und Ursache für das Spiel ist die Katastrophe. Eine Katastrophe, die schon längst geschehen ist, die aber in Augenblicken, im Spiel, wieder gegenwärtig wird. Diese Inszenierung schreibt Beckett fort und sucht den Rückbezug zu Shakespeare auf. Der gesamte „König Lear“ wird durch ein Erinnerungsperspektiv betrachtet. Alle Personen, bis auf Lear und Narr, sind nur Abbild, Fragment, Staffage. Auch wenn der Narr und Cordelia nicht die gleichen Personen sind, so bringen sie doch einander hervor. Auch wenn Lear kein König mehr ist, Vater wird er immer bleiben. Frank Schneider spielt den Lear, Michael Vogel ist der Narr, der sich in Figuren und Material vervielfältigt und dem König auf der Heide die apokalyptischen Figuren seines Wahnwitzes vorhält.

Spiel: Frank Schneider, Michael Vogel / Musik: Johannes Frisch, Charlotte Wilde / Ausstattung: Michael Vogel / Regie: Hendrik Mannes / Regie-Mitarbeit: Antonia Christl

 

Mewa

von Anton Tschechow
Eine Coproduktion der Kompania Doomsday (Bialystok, PL) und Figurentheater Wilde & Vogel in Koproduktion mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater, die 2008 im Westflügel Premiere feierte. Wie in einem Karussel mit eingebauter Unwucht drehen sich Tschechows Figuren umeinander: einer liebt den anderen, aber irgendwer liebt niemanden. Sie gleichen den Weißfischen, die sie angeln: Zusammengepfercht auf einem russischen Landgut machen sie Kunst, Theater, Literatur, mit Leidenschaft aber ohne Genie. Generationskonflikte, der rebellische Schrei nach neuen Formen, Alterssentimentalitäten – all das sind Auswüchse des Stillstands. Das Karussell quietscht und eiert, aber es dreht sich immer weiter. Keine Romantik, keine seelenvolle Atmosphäre: Möwen sind Aasfresser.

Regie: Hendrik Mannes / Spiel: Marcin Bartnikowski, Marcin Bikowski, Pawel Chomczyk, Dagmara Sowa / Ausstattung: Michael Vogel / Musik: Charlotte Wilde / Regieassistenz: Heiko Klandt

 

FAUST spielen

Eine Coproduktion von Figurentheater Wilde&Vogel (Leipzig / Stuttgart) und Christoph Bochdansky (Wien) mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und dem Lindenfels Westflügel Leipzig von 2008. Goethe. Faust. Fünfter Akt, offenes Feld. Die Sorge tritt auf, Faust in höchstem Alter in sein Ende zu führen. Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod geraten die Erinnerungen an Forscherdrang und Teufelspakt, Lüsternheit und Liebespein, Höhenflug und Hexensabbat bald zum derben Schwank, bald zur Travestie, bald zum packenden Bildertheater. Weib, Wissenschaft und Welt: jeglicher Besitzanspruch wird in Faustens Tod ad absurdum geführt. Die glückliche Vision einer freien Zukunft auf errungenem Grund: eine geplatzte Tüte gefüllt mit Staub. Bleibt etwas nach dem Debakel? Und wir? Wissen wir noch, was eine Seele ist? Und welcher arme Teufel wird uns noch irgendetwas dafür geben, wenn sie uns selbst nichts mehr wert ist? Musikalisch herausgefordert und beleuchtet von Charlotte Wildes live bespielten Klang- Installationen, werden sich die Figurenspieler Christoph Bochdansky und Michael Vogel mit legendärem Kaspermut den alten Hut aufsetzen und bis über den Rand der Krempe gehen.

Regie: Christiane Zanger / Ausstattung und Spiel: Christoph Bochdansky, Michael Vogel / Live-Musik: Charlotte Wilde

 

KRABAT

Eine Koproduktion von Figurentheater Wilde & Vogel (Leipzig/Stuttgart) zusammen mit Groupa Coincidentia  (Białystok, PL),  und Florian Feisel (Berlin) mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und dem Lindenfels Westflügel Leipzig. Ein Theaterabenteuer mit Puppen, Masken und Musik für junge Menschen ab 12 und Erwachsene nach dem Roman von Ottfried Preußler. "Krabat, komm in die Mühle im Koselbruch!“ Eine dahergelaufene Kriegswaise findet Unterschlupf bei elf Müllerburschen und ihrem Meister. Strenge Regeln, finstere Gebräuche, schwarze Magie: alles recht, wenn nur die Breischale voll und das Bett im Trocknen ist. Nah, näher als nah kommt Krabat dem Schwarzen Meister. Und nicht weil er ein Held ist, sondern weil er – ungehorsam - einen Freund und ein ihn liebendes Mädchen gewinnen kann, gelingt es, die Schwarze Macht zu brechen. Krabat trifft ins Herz: Schlaglichtartig, mit Bildgewalt, Spielwitz und einem Minimum an Worten erzählt das Stück von harten Zeiten, menschlichen Abgründe und einer starken ersten Liebe. Finster, frech und fabelhaft leicht: Eine Achterbahnfahrt der Gefühle durch große musikalische Landschaften.

Regie und Textfassung: Christiane Zanger / Spiel: Paweł Chomczyk, Florian Feisel, Dagmara Sowa, Michael Vogel / Bühne und Puppen: Michael Vogel / Live-Musik: Charlotte Wilde

 

Die Wölfe

Drei Menschen, deren gemeinsames Interesse der Wolf ist, begeben sich auf eine Forschungsreise in die dunklen Mondnächte der menschlichen Existenz und suchen nach Antworten auf die Frage, wieviel Wolf im Menschen steckt und was die Menschheit seit tausenden von Jahren an diesem Tier fasziniert. 

Motive aus Märchen, Sagen und Mythologie vermischen sich mit der Suche nach dem Wolf, der Sonne und Mond verschlingen wird, um am Ende vielleicht doch nur mit Wackersteinen im Bauch zu ersaufen.

Nach "Der Gruftwächter", eine Kafka-Bearbeitung, die bereits im Februar 2010 zu Gast im Westflügel war, ist "Wölfe" die zweite Produktion der Gruppe K. Sie findet im Rahmen unserer Reihe „Expeditionen" statt, mit der wir in unserem Spielplan in loser Folge spannende Arbeiten junger Spieler präsentieren. Wir laden Sie zu Neuentdeckungen im Figurentheater ein - diesmal zu der Vorpremiere der Abschlussarbeit von Maik Evers im Studiengang Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Regie und Künstlerische Begleitung: Michael Vogel / Spiel und Ausstattung: Maik Evers, Katharina Muschiol, Stefan Wenzel

 

Songs for Alice

Eine Koproduktion von Figurentheater Wilde & Vogel (Stuttgart/ Leipzig) mit dem Lindenfels Westflügel und dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart.

Das eigenartige Weiße Kaninchen und die geheimnisvolle Grinsekatze, die fette Herzogin, der Eierkopf Humpty Dumpty und der sagenumwobene Jabberwock, der ausgestorbene Dodo oder die rauflustigen Zwillinge Tweedle Dee und Tweedle Dum - sie allesamt sind keine niedlichen Gestalten aus einer harmlosen Kindergeschichte, vielmehr wahnwitzige Vertreter einer skurrilen Logik der Absurdität und des untergründigen Begehrens. Der Mathematiker, Schriftsteller und Fotograf Lewis Carroll ersann sie zur Unterhaltung seiner kleinen Freundinnen und sammelte ihre Geschichte in den Bänden „Alice im Wunderland" und „Alice hinter den Spiegeln", die zum Klassiker der Weltliteratur wurden.

In Szenen und Liedern widmet sich „Songs for Alice" vornehmlich den Gedichten der beiden Bände. Figurenspieler und Musiker entführen in eine somnambule Zwischenwelt der Fantasie und plötzlichen Erkenntnis, die aufblitzen lässt, warum Carrolls Texte nicht nur große Kinderliteratur sind, sondern auch zu Vorbild und Inspirationsquelle für so unterschiedliche Künstler wie den Schriftsteller James Joyce, die Surrealisten wie André Breton, den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter oder die Komikertruppe Monty Python wurden. In der Inszenierung von Regisseur Hendrik Mannes vereint der auf dem Grat zwischen Konzert und Theater balancierende Abend inbrünstige Hits und geräuschhafte Explosionen, expressive Figuren und poetische Maschinen, leise Momente und großes Tamtam, Ohrwürmer und Rausschmeißer.

The White Knight: 'But here I must leave you. - You are sad, let me sing you a song to comfort you.'
Alice: 'Is it very long?'
The White Knight: 'It's long, but very, VERY beautiful. Everybody that hears me sing it - either it brings the TEARS into their eyes, or else.
Alice: 'Or else what?'
The White Knight: 'Or else it doesn't, you know.'

Regie: Hendrik Mannes / Spiel, Bühne und Figuren: Michael Vogel / Live-Musik: Johannes Frisch, Charlotte Wilde

 

Louder! / Glosniej!

Eine Koproduktion von Hotel Malabar (Warschau, PL) und Figurentheater Wilde & Vogel (Leipzig/Stuttgart) mit dem Lindenfels Westflügel.

Erzählt wird vom 9-jährigen Oskar Schell, der um seinen bei den Anschlägen auf das World Trade Center gestorbenen Vater trauert und von Oskars Groß- eltern aus Dresden, die sich nach dem 2. Weltkrieg in New York wieder begegnen.

Nicht politisch, sondern vollkommen subjektiv ist der Blick des Kindes auf die Ereignisse, die Geschichte machen. Seine Strategien, in dieser Welt mit ihren verwirrenden Eigenheiten und ihren großen Katastrophen zu bestehen, sind jedoch nicht anders, als die seiner vom Krieg traumatisierten Großeltern und seiner trauernden Mutter: alle kämpfen mit dem Unvermögen, sich mitzuteilen.

In einer szenischen Collage aus Bild, Figuren, Masken und Musik, bewegt und belebt von zwei Spielern, entsteht ein Stück Theater über Perspektiv- wechsel und Umdeutungen, über Kommunikation und Einsamkeit, über be- lebte Dinge und verlorene Seelen.

»Die Spieler erwecken in traumwandlerischem Wechsel Figuren und ihre Konstellationen mit ineinander fließenden Szenarien, Puppen und Masken, Ritualen zwischen Witz, Tragik und Absurdität. Nicht der erste deutsch-pol- nische Transfer des Hauses, nicht das erste Zusammenspiel der beiden Ensembles. Aber ein Höhepunkt!« (Leipziger Volkszeitung)

Regie: Michael Vogel / Spiel: Marcin Bartnikowski, Marcin Bikowski / Bühne und Figuren: Marcin Bikowski, Michael Vogel / Musik: Charlotte Wilde

 

 Der Freischütz

Im Walde im Walde, da kommt mir die Jagd... Samira Lehmann und Stefan Wenzel spielen in diesem Rock-Opern-Kammerspiel um ihr Leben. Mit Objekten und Figuren, E-Gitarre, Keyboard und Hochzeitskleidern entführen die beiden in kleine Idyllen und große Alpträume. Inmitten von Jagdglamour und Trashmusik werden die wirklich wichtigen Dinge des Lebens verhandelt: Die Jagd und die Liebe. Frei nach Apels Volkssage und von Webers Oper geht es tief in den dunklen Wald, wo die erbarmungslose Wildnis lauert und nur die Erbförsterei ein Gefühl von Heimat bieten kann. Doch Vorsicht, so mancher Schuss wird ins Schwarze treffen. Nach erfolgreicher Premiere im Westflügel im Spätsommer 2012 machte sich diese Inszenierung auf den Weg durch die Wälder dieses Landes.

Bei Liebe und Jagd braucht es ein Gewehr für die Frau und ein Herz für Tiere. Im Jägerdorf am Jägerwald in der Jägerwelt wohnt Wilhelm und träumt davon Jäger zu werden, damit er Käthchen heiraten kann. Weil Jägerwerden aber nicht so einfach ist, wird der Teufel gefragt. Ob das gut geht?

Wenn alles gelingt, fließt Blut und Glitter. Und die Show wird tragische Glamrockoper. Es riecht nach Schwarzpulver und Bier. Die Lichter gehen aus und wieder an, die Taube fliegt, der letzte Schuss fällt. Vorhang. Musik.

Dieser Freischütz ist ein Meister des Erschießens. Und: Was Teufels tolle Zauberkugeln kaputtmachen können, das soll auch zu Bruch gehen. Denn wer stirbt, beißt ins Gras. Und wer nicht erschossen wird, spielt bis ihn der Teufel holt. Also, die Flinte geschulter und ab in den Wald! Halali und Prost, die Jagd kann beginnen!

nach Apel, Burroughs, Kind, Weber

Regie: Michael Vogel / Spiel, Musik, Ausstattung: Samira Lehmann und Stefan Wenzel

 

Makariens Archiv

Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

Wilhelm liebt Natalien, will sie aber nicht sehen. Felix liebt Hersilie, sie stößt ihn weg. Montan mag Wilhelm, doch vorerst die Menschen nicht und geht lieber Steine klopfen. Der Major verfällt auf Schönheitskuren, Lenardo auf das nussbraune Mädchen. Und der schweigsame Barbier heiratet eine Zwergin, lebt mit ihr in einem Kästchen samt Vater und Hofstaat, bis er sich nach seiner alten Größe sehnt. Alles hell, alles rein und über allem Makarie, eine verschrobene alte Dame mit Hang zu sittlichen Ratschlägen und extraterrestrischen Visionen von Himmelskreisen, einem doppelten Mond und den Grenzen unseres Sonnensystems. Da ist Philines zügellose englische Schere noch das kleinere Problem.

Nicht ohne Grund ist Goethes Spätwerk Wilhelm Meisters Wanderjahre bis heute entweder wenig bekannt oder umstritten. Der Roman – »ein hoch-müdes, würdevoll sklerotisches Sammelsurium« (Thomas Mann) von Erinnerungen, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen – enttäuschte die klassische Leserschaft, wurde lange bestenfalls als »Weisheitsbuch« gebilligt und mitunter um seine »fremdartigen« Bestandteile gekürzt. Höchste Zeit, dass er einem internationalen Ensemble in die Hände fällt, das sowohl Sprachen, Künstlergenerationen, Tanz, Objekt- und Figurentheater vereint und Fragment sein lässt, was Fragment sein will.

Ausgestattet durch Michael Vogel (Wilde & Vogel) und unter der Regie von Pawel Semtschenko (AKHE) durchstöbern der junge Figurenspieler Stefan Wenzel und die russische Tänzerin Alisa Olejnik die angestaubten Kuriousitäten aus Makariens Archiv und entdecken, in welchen Details sich der Teufel wohl doch versteckt haben mag.

Diese Koproduktion wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste, der Kulturstiftung Sachsen und der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Theaterinsitut.

Eine Produktion des Lindenfels Westflügel Leipzig und FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart in Kooperation mit dem Ingenieurtheater AKHE Petersburg und Figurentheater Wilde & Vogel.

Regie: Pawel Semtschenko / Spiel: Alisa Olejnik, Stefan Wenzel / Ausstattung: Michael Vogel

 

MacBeth – I can dance my name

Macbeth?! Ein König! Ein Tyrann! Ein Popstar! Raus aus dem Wald und rein in den Club! Macbeth – I can dance my name.

„fair is foul and foul is fair", der berühmte Satz der Hexen fällt und ist Startschuss für das ständige Vertauschen von Personen, Inhalten und Symbolen. So wird der Held Macbeth auf dem Höhepunkt seines Ansehens zum Deppen, der Krieg wird zur Tanzveranstaltung, der Wald von Birnam zu Loch Ness.

Macbeth ist eine Geschichte des Handelns und so wird in dieser Inszenierung die Aktion zum obersten Gebot! Die Spieler fordern sich heraus, fordern Spiel, Extrem, Untergang und große Pointe. Moral? Was ist das schon? Diese Figuren kennen keine Moral: Die Welt wird verlacht und das Gegenüber erschlagen. Konsequenzen sind was für Anfänger. Hauptsache der Weg führt zum Ziel, das Selbst ist verwirklicht und der König ist tot! Den Preis kann man auch hinterher erfragen und schlauer ist man sowieso immer erst nach der Katastrophe. Das Kunstblut muss kochen und das Schlachtfest beginnen, denn unter dem doppelten Boden rumort es schon.

Die Gruppe K gründete sich 2009 und erarbeitete bisher zwei Produktionen: Der Gruftwächter nach Franz Kafka (2009, Regie: Yehuda Almagor) und Wölfe (2011, Regie: Michael Vogel). In MacBeth – I can dance my name kommt das Spiel mit Figuren, Objekten und Musikinstrumenten aus der Bewegung und bilderreiches Spiel trifft auf live Musik. Die Inszenierung wird im Laufe des Jahres im Westflügel erarbeitet und feiert am 14. August 2014 Premiere.

Regie: Nis Søgaard / Spiel und Ausstattung: Katharina Muschiol, Maik Evers, Stefan Wenzel

 

Faza REM Phase

Eine theatrale Traumforschung von Spielern aus Deutschland und Polen.

Ich, Chuang Tzu, träumte einmal, ich sei ein Schmetterling, der hierhin und dahin flatterte, in jeder Beziehung und Hinsicht ein Schmetterling. Ich war mir nur über mein Schmetterlings-Dasein bewusst und nicht über meine menschliche Existenz. Plötzlich erwachte ich und lag nun da, wiederum als das gewohnte Ich. Ich weiß jetzt aber nicht, ob ich ein Mensch war, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder ob ich ein Schmetterling bin, der träumt, er sei ein Mensch.

Ausgangspunkt für die Arbeit sind der Schlaf und das Träumen, also jene Welt, die abseits der realen liegt, in der wir uns wach bewegen, leben und agieren. Doch was ist diese Traumwelt, ein von allen Träumenden aufgesuchtes Jenseits, ein individueller Innenraum in dem Hirnströme uns Bilder vorgaukeln, eine andere Realität? Welche Ausrüstung braucht es für die Traumfeldforschung? Welche musikalischen, bildnerischen, theatralen Mittel braucht es, um in die Träume zu gelangen?

Nach dem Erfolgsstück Krabat ist REM eine weitere Zusammenarbeit des Figurentheaters Wilde & Vogel mit der polnischen Grupa Coincidentia, erweitert um zwei junge Spieler des Teatr Lalek Białystok, die beiden Absolventen des Studiengangs Figurentheater Stuttgart Lehmann & Wenzel und den Zeichner und Grafiker Robert Voss.

„Und habt ihr denn etwa keine Träume, wilde und zarte, im Schlaf zwischen zwei harten Tagen? Und wißt ihr vielleicht, warum zuweilen ein altes Märchen, ein kleines Lied, ja nur der Takt eines Liedes, gar mühelos in die Herzen eindringt, an denen wir unsere Fäuste blutig klopfen?" Anna Seghers

Eine Produktion des Figurentheaters Wilde & Vogel (Leipzig, Stuttgart) mit der Grupa Coincidentia (Białystok, PL), in Koproduktion mit dem BTL Białystok, FITZ! Stuttgart und dem Lindenfels Westflügel Leipzig.

Das Projekt wurde gefördert durch: Kulturamt Leipzig, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Fonds darstellende Künste, dem Programm Szenenwechsel der Robert Bosch Stiftung und des Internationalen Theaterinstituts, Stadt Białystok, Region Podlasie, Kulturministerium Warschau

Regie: Michael Vogel / Spiel: Paweł Chomczyk, Łucja Grzeszczyk, Michał Jarmoszuk, Samira Lehmann, Dagmara Sowa, Robert Voss, Stefan Wenzel / Live-Musik: Charlotte Wilde / Bühne und Figuren: Michael Vogel / Regieassistenz: Katharina Muschiol

 

Romeo und Julia in sizilianischer Soße

Man nehme ein kleines Dorf und fülle es mit dem Hass von zwei Familien, entkerne einen Cousin, einen Busenfreund und einen Brautwerber und rühre sie unter. In einem geschlossenen Garten erhitze man eine kleine Menge junges Blut und lasse es über Nacht leise köcheln. Eine Messerspitze Gift in die Sakristei geben und das Ganze mit Schicksal in einer Gruft anrichten. Franziska Merkel und Giuseppe Sciarratta bringen Romeo und Julia vom großen elisabethanischen Theater in eine kleine Handpuppenbühne nach Palermo. Die Poesie macht prügelnden, zankenden und liebenden Puppen Platz. Seufzen und Klagen werden in Gesang und Musik verwandelt und wer nicht liebt, der wird nicht überleben. Junge Liebe ist dicker als Wasser, der Brunnen zu klein für uns zwei und die Liebe einer Mutter geht über Leichen...

Die klassische Vorlage von Shakespeare verbinden The Biting Breads mit Elementen der sizilianischen Kultur und Geschichte zu einem grotesken Märchen für Erwachsene. Im Januar feierte diese Produktion im Westflügel Premiere und befand sich seither auf Reisen. Doch nun senkt sich die italienische Nacht erneut nieder und sorgt für romantisches Gekeife. Ein Hauen und Stechen, ein rasantes Spiel mit Puppen und groteskem Humor.

Eine Koproduktion des Westflügel Leipzig mit den Biting Breads.

Puppencoach: Bruno Leone / Spiel, Konzept und Ausstattung: Franziska Merkel und Giuseppe Sciarratta

 

Ressacs

Die Weiten des Ozeans bilden den Anfang dieser Inszenierung. Im Nichts ein kleines Boot, und darin ein Paar, das verzweifelt versucht dem Sturm zu trotzen. Doch alles scheint verloren; so wie zuvor Haus, Auto, Garten und all der angenehme Luxus ihres alten Lebens an die Bank. Ihre letzte Hoffnung ist ein Gebet mit der Bitte um den Farbfernseher.

Aus dem Nichts erscheint eine kleine Insel. Die Rettung? Umspült von heftiger Brandung beziehen die beiden ihr neues Zuhause und beginnen das Überleben.

Eine poetische Auseinandersetzung mit der sogenannten Krise. Zwischen Objekttheater und Musik entspinnt sich eine bittersüße Studie über das, was den heutigen Menschen ausmacht.

Agnés Limbos ist eine Koryphäe des Objekttheaters und gilt als Mitbegründerin des Genres an sich. Seit Jahrzehnten begeistert sie weltweit mit ihren außergewöhnlichen Ideen, meisterhaftem Spiel und unerschöpflichem Humor. 2013 war sie zum ersten Mal zu Gast im Lindenfels Westflügel und präsentierte vor ausverkauftem Haus ihre erfolgreiche Inszenierung "Troubles", ebenfalls an der Seite von Gregory Houben. 2014 zeigte sie ihre "Conversation avec un jeune homme". Westflügel und Limbos, das war Liebe auf den ersten Blick und so wurde der Westflügel Koproduzent für die neue Produktion. Nach einem Tryout im Anschluss an die Probenphase im Spätsommer 2014 zeigten 2015 die fertige Produktion und laden auf die tropische Insel.

Companie Gare Centrale (B, Brüssel) in Koproduktion mit dem TJP Alsace-Strasbourg, Théatre de Namur Belgien und dem Lindenfels Westflügel Leipzig.

Regie und Textberatung: Fronçoise Bloch / Spiel: Agnès Limbos, Gregory Houben / Musik: Gregory Houben / Kostüme: Emilie Jonet / Konzept und Ausstattung: Agnès Limbos

 

Der Zoo in uns

Die zweite große Kränkung brauchte gut 350 Jahre, aber sie saß. Nachdem Kopernikus Anfang des 16. Jahrhunderts die Erde dem großen Räderwerk des Sonnensystems einverleibt und den Menschen aus der Mitte des Seins vertrieben hatte, wagte Charles Darwin einen kühnen Blick unter den Firnis des menschlichen Selbstbildes und entdeckte: Das Ebenbild Gottes ist ein zufällig schlaues Tier, seine Geschichte ein wimmelndes Konglomerat animalischer Daseinsformen.

Nach Und plötzlich stand die Sonne still ist Der Zoo in uns das zweite von vier Stücken, in denen sich das Ensemble mit den großen Kränkungen der Menschheit befasst. Diese Kränkungen sind in Freuds Theorie einschneidende wissenschaftliche Erkenntnisse, die den Blick des Menschen auf sich selbst maßgeblich veränderten.

Meinhardt, Krauss und Feigl waren im Westfügel zuletzt mit "R.O.O.M." zu Gast und bewegen sich an der Schnittstelle von Videokunst, Figurentheater und Installation. Für "Der Zoo in uns" verwendete das Ensemble eine angepasste Videotracking-Software mit Infrarotkamera. Im April 2015 probte das Ensemble im Westflügel und feierte im Juli 2015 die Leipzig-Premiere.

Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart, dem Lindenfels Westfügel Leipzig und PMD-Art Berlin.

Regie und Szenografie: Michael Krauss / Spiel und Tanz:  Sawako Nunotani, Yahi Nestor Gahe, Luis Hergón, Iris Meinhardt / Video: Oliver Feigl / Live-Musik und Komposition: Thorsten Meinhardt / Programmierung: Marcus Döring, André Bernhardt, Oliver Feigl / Figur: Iris Meinhardt / Dramaturgie: Julia Feigl / Kostüm: Kerstin Stahl

 

MORADOKMAI - New Heritage

Ein Zeltlager mit einem kleinen Tempel aus Lehm gebaut liegt mitten in den Bergen der Provinz Loei, nahe der Grenze zu Laos im Norden Thailands. Dort leben etwa 20 Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren mit 5 Lehrern und folgen jeden Tag dem gleichen Ablauf: Um vier Uhr morgens schlägt die Trommel und weckt zum Morgenritual mit Sprechchören, Englisch-Übungen, Musizieren und spirituellen Geschichten.

Die Kinder, die alle aus sozial schwierigen Verhältnissen stammen, finden in der Theater-Gemeinschaft ihr Zuhause. Janaprakal Chandruang gründete diese Ausbildungsstätte gemeinsam mit seiner Frau und beide halten die Fäden in der Hand. Ziel ist es, die Jugendlichen ihr Leben im Einklang mit der Natur erfahren zu lassen. Die Ausbildung erfolgt insbesondere über Theater, Bewegung und Musik.

Im Winter 2013 folgte die Choreografin und Regisseurin Irina Pauls der Einladung von Janaprakal Chandruang und reiste nach Thailand, um die Jugendlichen an den zeitgenössischen Tanz heranzuführen. Trotz kultureller und sprachlicher Hürden entwickelte sie binnen weniger Tage eine eigene Performance mit ihren Schülern. Dieses internationale Projekt sollte nun weitergeführt werden. Sechs Teilnehmer der Moradokmai Community kamen im Sommer 2015 nach Leipzig, um am Westflügel in einer mehrwöchigen künstlerischen Residenz mit der Choreografin zu arbeiten und ihre Ergebnisse im Anschluss zu präsentieren...

Irina Pauls [Leipzig] & Moradokmai Theatre Community [T, Loei] eine Koproduktion mit dem Lindenfels Westflügel Leipzig.

Choreografie: Irina Pauls / Tanz, Musik & Masken: Moradokmai Theatre Community / Team: Alma Toaspern, Thomas Mierzwa, Maria Schieritz, Mirjam Schollmeyer, Marlen Schumann, Lisette Schürer

 

Sibirien

Inspiriert von eigenen Reiseerlebnissen und Dichtern mit »Sibirien-Erfahrung« entstand im Sommer 2015 ein musikalisches Universum, in dem mit Fäden, Fragmenten und Figuren die menschliche Existenz befragt wird. Eine Theater-Expedition, die an brisante Orte führt, Emotionen weckt und klar macht, dass es ein fast unwirklich großes Glück ist, ausgerechnet dort, im gefühlten Sibirien, jemanden zu treffen, mit dem zu teilen ist, was man erkennt, was man fürchtet und was man liebt. Das Spiel geht mit ungebrochener Reiselust und frei nach Ossip Mandelstam über das Ende hinaus:

»Nur noch Sterben – und dann noch: der Sprung auf das Pferd.«

Figurentheater Wilde & Vogel [Leipzig] in Koproduktion mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und dem Westflügel Leipzig

Regie: Christiane Zanger / Spiel, Bühne und Figuren: Michael Vogel ­/ Live-Musik: Charlotte Wilde / Dramaturgie: Maria Koch

 

Zaches

Ein Kunstmärchen nach „Klein Zaches, genannt Zinnober" von E.T.A. Hoffmann

In einer Welt, in der es wahrhaftige Wunder, Feen und Zauberer gibt und alles was der lieben Natur zu sprießen beliebt in den verrücktesten Weisen wuchert, wird vom regierenden Fürsten plötzlich per Dekret die Aufklärung eingeführt. Jetzt ist tatsächlich alles klar: Die Finsternis rührt hauptsächlich vom Mangel an Licht her. Die Universitätsstadt Kerepes wird Haupthandlungsort und erklärt sich die Welt. Damit ist die Natur - auch die menschliche gebändigt. Die Wunderwesen tauchen ab.

Man sollte erwarten, dass von nun an alles mit rechten Dingen zugeht, doch trifft ausgerechnet jetzt das Stiftsfräulein von Rosenschön, die heimliche Fee Rosabelverde, auf Zaches, den kleinen missgestalteten Wechselbalg. Und zückt kurzer Hand ihren Zauberkamm.

Von hier an weiß niemand mehr so recht was schön und hässlich ist, aber klar ist, dass alles Gute von Zaches kommt. Also wird dieser geliebt und sogar zum Minister.

Applaus Applaus, kommen Sie näher! Sehen Sie das Wunder! Hier auf unserer Schaustellerbühne: Der Herr Zinnober ist die beste Sängerin der Welt!

Die Spieler beschwören den kleinen Hexenkerl mit dampfendem Rums und klirrenden Saiten. Singen und tanzen, versuchen ihn zu fassen und das trübe Wasser mit bunten Farben zu klären. Im magischen Spielgel schlagen sie zu. Hau drauf! Da ist er, was ist er? Schlag zu! Die letzten unaufgeklärten Wunder werden Ihnen gezeigt. Sie werden blaue Düfte sehen und von der leckersten Zwiebel kosten. Und natürlich wird Ihnen die Geschichte von Zaches nach allen Regeln der Kunst erzählt. Seien Sie sicher, dass sie bei uns getäuscht werden!

Lehmann und Wenzel [Leipzig] in Koproduktion mit dem Westflügel (Leipzig Herbst 2015).

Regie: Michael Vogel / Spiel und Musik: Samira Lehmann, Stefan Wenzel / Figuren: Samira Lehmann


Session #1: Songs from the Graveyard

Der Friedhof, Schauplatz nächtlicher Spukgeschichten oder absurder Tagtäglichkeit, ist ein fruchtbarer Boden (!) für zahlreiche literarische Episoden, Begegnungen, Reflexionen. Nirgends ist die Endlichkeit des Lebens so sichtbar und quasi mit den Füßen zu greifen, wie beim Spaziergang zwischen den Gräbern und angesichts in Stein gemeißelter Namen von Verstorbenen.

In Songs from the Graveyard, einem Liedprogramm mit Figuren zum Thema Tod, wird die Endlichkeit betrauert, begrüßt oder auch verlacht. Es treten auf: Der Figurenspieler Michael Vogel, die Musiker/innen Charlotte Wilde, Johannes Frisch von Kammerflimmer Kollektief und der Schauspieler Frank Schneider, dem Leipziger Publikum aus „Lear“ bekannt, der in dieser Session Szenen aus Literatur und Drama, die auf Friedhöfen angesiedelt sind, vorträgt. Auf blasmusikalischer Seite wird der Abend durch den Trompeter Konrad Schreiter vervollständigt. Songs from the Graveyard fand am Freitag den Dreizehnten im Mai 2016 statt und wurde nur ein einziges Mal aufgeführt.

Frisch, Schneider, Schreiter und Wilde & Vogel
Kontrabass: Johannes Frisch _ Texte: Frank Schneider _ Trompete: Konrad Schreiter _ Figuren und Gesang: Michael Vogel _ Geige und Gitarre: Charlotte Wilde _ Dramturgische Mitarbeit: Fiona Ebner



Der Schaum der Tage
Nach dem Roman von Boris Vian

Wie in einer Jazzsession mit leisen Harmonien und gewaltigen Schlägen schäumen fünf Spieler das Banale zum Phantastischen auf. Das Sujet: Ein Lebensgefühl voll surrealer Poesie, den Existentialismus parodierend und den Hedonismus feiernd. Denn das Leben muss in allen Facetten noch extravaganter, appetitlicher und reizvoller werden! "Hippness is not a state of mind, it´s a fact of life." (Cannonball Adderley)

Colin und Chick verbringen ihre Tage mit Jazz, Philosophie und spektakulären Abendessen. Chick verliebt sich in Alise, um eine "existentialistische Erfahrung" zu machen. Colin findet Chloé, die "von Duke Ellington arrangiert" zu sein scheint. Zwischen den Paaren und alle verbindend steht der Koch Nicolas. Vor seinen Augen entfalten sich luftig-leichte Liebesgeschichten mit ätzenden Querschüssen und grausamen Fallhöhen - In Chloés Brust beginnt eine Seerose zu wachsen, die ihr langsam den Atem nimmt.

 Hendrik Mannes und Antonia Christl haben in den letzten Jahren zahlreiche Produktionen am Westflügel erarbeitet. Für diese Inszenierung haben sie sich mit dem Westflügel nicht unbekannten, jungen Künstler_innen zusammengetan, die zum ersten Mal in dieser Konstellation in einer gemeinsamen Produktion auf der Bühne stehen. Nach Proben in Leipzig, Berlin und Elterlein feiert die Inszenierung im April 2016 in Berlin Premiere. (Leipzig-Premiere im Westflügel am 09. Juni 2016.)

Gruppe K plus [Leipzig,Stuttgart] in Koproduktion mit dem Westflügel Leipzig, dem FITZ! Stuttgart und der Schaubude Berlin _ Spiel, Ausstattung, Musik: Maik Evers, Jan Jedenak, Samira Lehmann, Katharina Muschiol und Stefan Wenzel _ Dramaturgie, Regiemitarbeit: Antonia Christl _ Regie: Hendrik Mannes. 

 

Hähnelstr. 27
04177 Leipzig
+49 (0) 341 / 2 60 90 06

service[at]westfluegel.de

<<  Mai 2017  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
  1  2  3  4  5  6  7
  8  91011121314
15161718192021
22232425262728
293031